Wir hatten beide noch ein paar Tage Urlaub zur Verfügung. Das wir diese mit dem Motorrad nutzen würden war eigentlich fast klar, aber wohin? Es gibt noch so viele schöne Schotterstrecken in den Alpen, also auf und nutzen solange diese noch befahrbar sind.

Wir erzählten Florian mit seinem 4x4 von unserer Tour und sofort davon begeistert, bildeten wir das "Trio Alpina" - zwei BMW Motorräder und ein Transport- und Service Fahrzeug, der Landrover Defender. Somit hieß es Sachen eingepackt, eine grobe Vorplanung gemacht und los gen Piemont. Auf dem Plan standen für uns Krad´ler schon bekannte Strecken wie die Assietta, Jafferau, Finestre und Teile der LGKS, jedoch aber noch nie gefahrene Abschnitte wie die Maira-Stura...mein persönliches landschaftliches Highlight. Für Flo und seinen Landi allerdings alles Neuland. Bei bestem Wetter und erstaunlicher Weise komplett vereinsamten Pässen (Glück für uns) genossen wir 5 Tage volle Schotter, offroad, grandioser Bergkulisse und gutem Essen. Als Abschluß der Tour stand kurz vor unserem Ziel, dem Campingplatz in Salbertrand, noch die Auffahrt auf den Monte Jafferau über die westliche gelegene steile Skipiste an.

Bis auf die vorletzte Kurve soweit alles Schneefrei. Bevor wir uns dieser widmeten, prüfte ich mittels Drohne kurzerhand die Rückseite des Grates ob uns dort noch weitere weiße Überraschungen bevorstünden. Für Schneefrei begutachtet, widmeten wir uns nun der Aufgabe "Schneefeld" Durchfahren scheiterte. Also gab es neben der Variante Umkehr noch die Möglichkeit der Umfahrung. Mit viel Schwung und Anlauf gelang auch dies. Das Fort auf dem Gipfel erreicht, den Ausblick genossen fuhren wir weiter gen Osten um die reguläre normale Rampe hinab dem Abendessen entgegen zu steuern. Leider tauchte hier nach 2-3km hinter einem Fels ein weiteres Schneefeld auf. Zwar klein aber vereist und seitlich so stark abfallen, dass es für den Ladrover unmöglich war hier zu passieren. Das Gewitter im Nacken, Das Abendessen in Sicht, die Anstrengung der Auffahrt in den Knochen blieb uns hier leider keine Alternative als wieder retour zu fahren, die Umgehung des bösen Weiß samt Skipiste wieder hinab zu fahren. Aber unfallfrei, gesund und mit einem bzw zwei wohlverdienten Bier am Abend beendeten wir auch diesen tollen Urlaub am späten Abend in Salbertrand.

update: 16.04.18

 

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