HardAlpiTour Classic+Extreme

Die 8. Edition der Hardalpitour fand in diesem Jahr vom 09.-11.09.2016 statt. Das Ganze ist ein italienischer Event welcher von der FMI, der Federazione Motociclitica Italiana und den Regionen Ligurien und Piemont organisiert wird. Die Aufgabe besteht darin, in mind.

3er Teams eine Strecke von 550km, davon 60% Offroad in 24 Stunden zurückzulegen. Es gibt ebenfalls noch eine Extreme Variante, bei welcher zusätzlich die Nacht zuvor gefahren wird und die Teilnehemer somit 800km zurückzulegen haben.

Die Strecke verläuft vom Start in Garessio (Region Cuneo südlich von Turin) Richtung Südwesten gen LGKS, über den Col de Tende via Limone, über diverse Bergrücken gen Norden um als letzten Auftakt - vor dem Ziel in Sestriere - die Fahrer nochmals mit der grandiosen Strada Assietta zu belohnen. 

3er Teams schön und gut, aber nachdem leider unser 3. Teamkollege abspringen musste, sind wir dann zu zweit angetreten...und wir haben es gemeistert. :-)

Wir waren allerdings nicht das einzige bereifte Duo....immer wieder kommt es logischer Weise vor, dass kurzfristig jemand ausfällt. So bestünde auch vor Ort noch die Möglichkeit, sich mit anderen zu neuen Teams zu formieren. Allerdings schadet es auf der anderen Seite ja auch nicht, sich und die Fahrweisen seiner Teamplayer ein wenig vorher zu kennen.

 

Die Anreise war nicht ohne -  950km. Da wir diese Strecke bereits im Juli zur Stella Alpina auf den Bikes onroad absolviert hatten, entschlossen wir uns dieses Mal für den Transport der Bikes. Was bei über  30Grad durchs Mailänder Becken und die Po-Ebene aber auch die entspanntere Variante darstellte.

Einen Abend zuvor angereist, am nächsten Tag den administrativen Kram erledigt und ein wenig relaxed, starteten wir dann am Samstag Mittag in Garessio zu unserem Abenteuer.

Bei bestem Wetter verflog die anfängliche Anspannung  dann auch schnell nach dem Start und es ging offroad auf die Piste. Ein Bergrücken-Wegenetz aus alten Militärschotterstrassen, der Traum für Enduristen.

Die ca 9 Stunden Dunkelheit über Nacht flößten uns zunächst einen heiden Respekt ein, jedoch stellte sich heraus, dass es mehr Spaß machte als gedacht und sich die Anstrengung in Grenzen hielt. Lag wohl am Adrenalin :-)

Bis zum nächsten Mittag galt es allerdings nach selbst eingeteilten Schlafpausen durchzualten und zu fahren, denn das Ziel sollte ja innerhalb der angegebenen Zeit erreicht werden. Durch die Offroad-Passagen lag die durchschnittliche Geschwindigkeit der Teams zwischen 30 und 40 km/h.

Wir haben es zwar etwas gemütlicher angehen lassen, aber dennoch  immer wieder die gleichen Teams, welche uns auf den geraden Strecken überholten eingeholt. Egal ob sich die "Raser" an jedem 2. Abzweig verfahren haben oder sich so verausgabten das sie alle Stunde eine Pause brauchten. Ein italienisches Team war sogar so "fix unterwegs", dass wir sie gleich an 5 Abzweigen auf den ersten 50km wieder einholten....weil sich einer der Fahrer leider 3x überschätzte und stürzte (zum Glück wohl immer unverletzt) und Navigation wirklich nicht ihre Stärke war. Das bestätigte uns aber darin das man es auf seiner ersten HAT zeitllich doch ruhiger angehen lassen sollte...ausser man ist Profi.... :-)

Lediglich am Schluss, als die Kräfte und Konzentration langsam schwanden, kostete ein Sturz Sabrinas Handbremshebel. 

An  vorletzten Checkpoint und Verpflegungspunkt traf ich dann auch Valle wieder, nur noch alleiniges Überbleibsel aus seinem Team...also..."neues" Team gegründet und die letzten 120km zusammen über die Assietta gefegt :)

 

Ich schlage aber einfach vor...seht Euch das Video an... ;)

 

 

update: 08.08.17

 

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